Die Prostata

Die Prostata ist eine Drüse und Teil des männlichen Geschlechtorgans. Die Prostata befindet sich direkt vor der Harnblase und wird auch Vorsteherdrüse genannt. Zwischen der Prostata entlang verläuft die Harnröhre – die Prostata erzeugt einen Teil des Spermas, das den im Hoden produzierten Spermien vor der Ejakulation in der Harnröhre hinzugefügt wird. Im Normalfall hat die Prostata beim Menschen die Größe einer Kastanie, kann jedoch mit zunehmenden Alter wachsen und somit verschiedene Beschwerden hervorrufen.

Unsere Internet-Seiten wurden von einem Nicht-Mediziner erstellt. Der Autor hat dazu sorgfältige Recherchen nach bestem Wissen und Gewissen durchgeführt. Die hier enthaltenen Informationen sollen Ihnen bei der Vorbereitung eines Arztbesuchs helfen und das Gespräch mit dem Arzt erleichtern. Sie sollen Ihnen helfen, für sich persönlich eine Entscheidung über den weiteren Weg mit Ihrem Prostatakrebs zu treffen. Sie können keinesfalls das Gespräch mit dem Arzt, in der Regel ein Urologe, ersetzen!

Prostatabeschwerden

Es gibt diverse Arten von Prostatabeschwerden, die jeweils unterschiedliche Behandlungen erfordern. Von gesundheitlich weniger gefährlichen Beschwerden wie häufigem Harndrang und einer Prostatahyperplasie bis hin zu Prostatakrebs gibt es verschiedene Erkrankungen und Veränderungen der Prostata, die daher bei zunehmendem Alter regelmäßig untersucht werden sollte.

Prostatauntersuchung

Die Prostata kann auf unterschiedliche Art und Weise untersucht werden. Zunächst gibt es die Möglichkeit, Form und Größe der Prostata sowie mögliche Knoten rektal zu ertasten. Zur genaueren Klärung können die Computertomographie (CT), Magnetresonanztomographie (MRT) sowie die modernen Verfahren der Elastographie oder des Histo Scanning angewandt werden. All diese bildgebenden Verfahren können genaueren Aufschluss über die Form, Größe und Struktur der Prostata geben.

Bei Männern ist Prostatakrebs die zweithäufigste Krebserkrankung nach dem Lungenkrebs. Das Risiko am Prostatakrebs zu erkranken steigt mit zunehmendem Alter. Die Ursachen von Prostatakrebs sind bis Heute nicht eindeutig geklärt. Fakt ist, dass die Erkrankung am häufigsten bei skandinavischen Männern auftritt, am seltensten bei den Asiatischen Männern.

Prostatakrebs auf Zeitung

Deutsche Männer liegen in etwa in der Mitte dieser Häufigkeit. Wahrscheinlich aus diesem Grund wird es vermutet, dass die Ernährung bei der Entstehung (oder Nichtentstehung) von Prostatakarzinom eine große Rolle spielt. Ebenso wird Vererbung unter den Ursachen genannt, zusammen mit einigen Lebensmitteln. Auch bei den Tumoren, die die Prostata befallen, wird zwischen gut und böse unterschieden. Der Unterschied besteht darin, dass gutartige Tumore an der Innenseite der Prostata entstehen und wachsen. Dadurch wird die Harnröhre schon bald eingeengt und Probleme beim Wasserlassen machen sich bemerkbar. Deshalb sind diese Tumore auch relativ schnell entdeckt und können behandelt werden. Bösartige Tumore entstehen jedoch in den äußeren Regionen der Prostata und können so praktisch unbemerkt wachsen.

Prostatakrebs ist, wie auch die Prostatahyperplasie, eine Vergrößerung der Prostata, in deren Zusammenhang von einem Tumor gesprochen wird. Im Gegensatz zum gutartigen Tumor der benigen Prostatahyperplasie handelt es sich beim Prostatakrebs um einen bösartigen Tumor. Prostatakrebs zählt zu den häufigsten Todesursachen und Krebsarten bei Männern und tritt häufig ab dem 50. Lebensjahr auf. Die Heilungschancen des sogenannten Prostatakarzinoms hängt neben dem Stadium der Erkrankung auch stark vom Alter des Patienten ab.

Hintern eines Mannes mit Prostatakrebs

Ist der Krebs weit fortgeschritten, macht er sich deutlich bemerkbar. Zu den Symptomen gehören Störungen beim Wasserlassen bis hin zur Impotenz. Zudem befindet sich nicht selten Blut im Urin oder Ejakulat. Oft wird von starken Schmerzen im Genitalbereich berichtet. Schenkt man diesen Anzeichen keine, oder zuwenig Beachtung, können sich Metastasen in den Knochen ansiedeln, was dazu führt, dass sich die Knochen langsam zersetzen. Dieser Zersetzungsprozess der Knochen ist sehr schmerzhaft. Deswegen gilt auch bei Männern:

Prostatakrebs Symptome

Prostatakrebs Symptome können auf ein Karzinom der Vorsteherdrüse hinweisen, aber auch Krankheitszeichen sein, die zu einer ganz anderen Diagnose führen. Haben Sie Angst vor dem Prostatakarzinom, das bei Männern über 50 zweithäufigste Krebserkrankung ist, dann achten Sie bitte auf Anzeichen, gehen Sie bei Verdacht zum Urologen, aber bleiben Sie trotzdem ruhig und gelassen. Meistens ist es gar kein Krebs!

Prostatakrebs Symptome und ihre Problematik

Es gibt viele Krankheitszeichen, die zur Früherkennung eines Prostatakarzinoms hilfreich sein können. Leider aber sind zuverlässige Zeichen im Frühstadium der Erkrankung kaum auszumachen. Schwierigkeiten beim Wasserlassen, wie ein schwacher oder/und unterbrochener Harnfluss sowie ein verzögerte Beginn des Urinierens oder Restharnbildung können auch bei einer gutartigen Vorsteherdrüsenerkrankung, dem sogenannten benignen Prostatasyndrom vorkommen.

Hinweise können auch eine unvollständige Blasenentleerung, Erektionsprobleme, schmerzhafte oder verminderte Ejakulation, Blut in Samenflüssigkeit und Urin oder vollständige Impotenz sein. Leider gibt es auch hier etliche andere Erkrankungen, die als Ursache für die Beschwerden in Frage kommen. So kann eine einfache Blasenentzündung Blut im Urin bringen, was andererseits auch bei Prostatakrebs vorkommen kann.

Sogar allgemeine Krankheitssymptome wie Schwäche, Müdigkeit, ein auffallender Gewichtsverlust, Konzentrationsprobleme und ein allgemeiner Leistungsabfall könnten Hinweise auf ein Prostatakarzinom sein. Aber auch hier gibt es andere Krankheiten, auf die solche Anzeichen hindeuten können, ja sogar bei Gesunden treten sie gelegentlich auf.

Prostatakrebs Symptome und PSA

Wenn Sie meinen, Prostatakrebs Symptome bei sich festgestellt zu haben, so zögern Sie nicht, zum Urologen zu gehen. Schließlich gibt es für alle Männer ab 45 Jahren die Möglichkeit einer Vorsorgeuntersuchung. Bei einem Tast-Befund, der verdächtig erscheint, gibt es die Möglichkeit für einen PSA-Test. Dieses PSA, das so genannte Prostata spezifische Antigen könnte auch unter Prostatakrebs Symptome geführt werden.

Ein Wert unter 4 Nanogramm pro Milliliter gilt als normal, die altersspezifischen Werte betragen allerdings 2 bis 3 bei unter 50-Jährigen, etwa 3 – 4 bis 60, 4 bis 5 bis 70 und etwa 6,5 bei über 70-Jährigen. Hinweis auf Prostatakrebs können also auch steigende PSA-Werte über 10 Nanogramm/ml sein.

So liegen bei Werten über 20 oft sogar schon Metastasen vor, während bei Werten über 50 ein Befall anderer Organe sehr wahrscheinlich ist. Treten als Prostatakrebs Symptome Schmerzen im Bereich von Damm und Schambein oder im Skelettbereich auf, verbunden mit Blut im Stuhl und Obstipation (Verstopfung) sowie Blutarmut, ist leider von einem fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung auszugehen.

Aber auch in diesen Fällen gilt, dass Prostatakrebs Symptome gar keine solchen sein müssen. Eine Biopsie und weiteres konsequentes Forschen nach den Ursachen müssen da letztlich Klarheit schaffen. Prostatakrebs Symptome klar zu beurteilen und gegen andere Diagnosen abzugrenzen, ist die Herausforderung an Internisten, Radiologen und Urologen.

Wenn Sie als Patient den geringsten Verdacht haben, dass Prostatakrebs Symptome vorliegen, so sollten sie diese nicht verharmlosen. Auch wenn Appetitlosigkeit oder Abgeschlagenheit oft nur vorübergehende “Wehwehchen” sind, ein Arztbesuch ist immer der sicherste Weg, eine ernste Erkrankung zu erkennen oder auszuschließen.

Denn Schmerzen beim Wasserlassen oder beim Geschlechtsverkehr oder Blutabsonderungen irgendwelcher Art, die Sie vielleicht sogar kurz hintereinander feststellen, bedeuten erst mal Alarm!

Meist stellen sie sich ja dann als leichte Erkrankungen heraus, die recht gut zu behandeln sind. Sie als Patient aber sind auf der sicheren Seite und ihre vermeintlichen Prostatakrebs Symptome sind hoffentlich keine!

Diagnose

Die Heilungschancen von Prostatakrebs sind nur im sehr frühen Stadium vielversprechend. Verursacht der Krebs bereits spürbare Beschwerden, ist es in der Regel bereits zu spät für eine erfolgreiche Behandlung, da sich Metastasen im umliegenden Gewebe oder den Knochen gebildet haben. Im Zuge dessen empfiehlt sich eine jährliche Vorsorgeuntersuchung, um mögliche bösartige Veränderungen der Prostata bereits frühzeitig erkennen und bekämpfen zu können.

Neben der operativen Entfernung der Prostata besteht auch die Möglichkeit, durch Strahlentherapie oder Chemotherapie den Prostatakrebs zu bekämpfen. Die jeweils geeignete Behandlungsmethode muss von Fall zu Fall entschieden werden und hängt auch stark von der sonstigen körperlichen Verfassung des Erkrankten ab.

mögliche Therapie bei Prostatakrebs

Vorsorge ist die bessere Medizin. Ab dem 45. Lebensjahr sollte man die Prostata von einem Urologen regelmäßig abtasten lassen, um eventuelle Krebsgeschwüre rechtzeitig entdecken zu können. Nur so ist eine optimale Behandlung möglich. Wird Prostatakrebs frühzeitig entdeckt, kann er sehr gut behandelt werden. Die Behandlungsmöglichkeiten bei Prostatakrebs sind sehr vielfältig, deshalb sei hier angeraten, vor Behandlungsbeginn eine zweite (unabhängige) Meinung einzuholen. Ist der Tumor begrenzt, so stehen die Chancen für eine Heilung ausgesprochen gut.

Hat der Tumor die Prostatakapsel durchbrochen, ist eine Heilung nur bedingt möglich. Haben sich bereits Metastasen gebildet die sich in anderen Organen angesiedelt haben, besteht keine Chance auf Heilung. Deshalb muss noch einmal mit Nachdruck erwähnt werden, wie wichtig die Krebsvorsorgeuntersuchungen sind. Sie können Lebensrettend sein.

männliche Genitalien

Die Therapie nach der Diagnose Prostatakrebs kann unterschiedlich erfolgen und wird von Arzt und Patient gemeinsam individuell geplant. Neben dem Erkrankungsstadium spielen auch das Alter und der gesamtkörperliche und psychische Zustand des Patienten eine wichtige Rolle bei der Entscheidung.

Schutz vor Prostatakrebs

Die Ursachen und Prävenionsmöglichkeiten von Prostatakrebs sind weitestgehend ungeklärt und lediglich Vermutungen. Einen präventativen bzw. schädlichen Einfluss kann offensichtlich die Ernährung spielen, weshalb sich weltweit regionale Unterschiede finden lassen, die sich bei einer Migration entsprechend anpassen. Pflanzenreiche Kost soll im Gegensatz zum Verzehr von rotem Fleisch die Wahrscheinlichkeit eines Prostatakarzinoms senken. Genetisch scheint sich ein gewisses Risiko weiterzutragen. Männern, deren direkte Verwandte an Prostatakrebs erkrankt sind, wird daher häufig schon eine jährliche Vorsorgeuntersuchung ab 45 nahegelegt und angeboten.

Traubenkernextrakt (OPC) könnte die Lebensdauer bei Patienten mit Prostatakrebs erhöhen

Wissenschaftler der University of Colorado fanden heraus, dass die Einnahme von Traubenkernextrakt zu einer verlangsamten Entwicklung von Prostatakrebs führt In der Studie wird untersucht, ob OPC Traubenkernextrakt Einfluss auf den Anstieg des Prostata-spezifischen Antigens (PSA) nehmen kann. Das Ende der Studie ist gegn Ende 2019 vorgesehen.

PSA gilt als ein gemeinsamer Marker der Progression von Prostatakrebs

Da Prostatakrebs sehr langsam wächst, kann bereits eine leichte Verringerung des Wachstums bedeuten, so dass das Datum, an dem der Krebs normalerweise problematisch werden würde, verzögert werden kann. Dies könnte zu einer weit erhöhten Lebensdauer der Erkrankten führen.

In der Studie bekamen 40 Männer, die sich in einem frühen Stadien von Prostatakrebs befanden, zwei mal täglich 150 mg OPC Traubenkernextrakt.

Die Idee dabei ist folgende:
Das OPC im Traubenkernextrakt hat eine stark antioxidative Wirkung. Es könnte in der Lage sein, die Zellen so weit vor oxidativem Stress zu schützen. Eine weitere Studie aus dem Jahr 2015 ergab, dass OPC bei sogenannten Prostatakrebs-Progenitor-Zellen zu einer Verlangsamung ihrer Fähigkeit führt, neue Blutgefäße wachsen zu lassen. Die Blutgefäße werden benötigt, um den Krebs mit Nährstoffen zu versorgen.

OPC Kapseln als beste Quelle von OPC

Möchten Sie jetzt auch OPC ausprobieren, dann schauen Sie sich nach OPC Kapseln um. Diese beinhalten hoch konzentrierten Traubenkernextrakt und sich leicht einzunehmen. Das der Markt recht unüberlich ist, sollten sie ein wenig recherchieren, um ein gutes OPC Produkt zu erhalten. Einige Websites haben die besten OPC Kapseln getestet. Schauen Sie dort vorbei.

Prostatahyperplasie (BPH)

Die benigne Prostatahyperplasie (BPH) ist eine Volkskrankheit und bezeichnet im Vergleich zum Prostatakrebs eine gutartige Vergrößerung der Prostata. Sie tritt in der Regel bei Männern erst ab einem Alter von 50 Jahren auf und ist der am häufigsten auftretende, gutartige Tumor bei Männern. Die Prostatahyperplasie tritt durch eine Vergrößerung der Drüse sowie des umliegenden Gewebes auf. Ursache der Prostatavergrößerung ist im Normalfall das männliche Hormon Testosteron. Von einer benignen Prostatahyperplasie als Erkrankung wird jedoch erst gesprochen, wenn die vergrößerte Prostata zu bestimmten Symptomen und Beschwerden führt.

Symptome der Prostatahyperplasie

Typische Beschwerden einer Prostatahyperplasie sind zunehmender Harndrang oder auch Harnverhalten und Probleme beim Wasserlassen durch den zunehmenden Druck, den die vergrößerte Prostata auf die Harnblase ausübt. Bei ausbleibender Behandlung kann es im fortgeschrittenen Stadium sogar zu Nierenschäden und einer lebensgefährlichen Urämie – einer Harnvergiftung durch Verschluss – kommen, weshalb die Prostatahyperplasie bei akuten Beschwerden unbedingt behandelt werden sollte.

Behandlung einer Prostatahyperplasie

Nach der Diagnose einer gutartigen Vergrößerung der Prostata können Beschwerden auf verschiedene Art und Weise gelindert werden. Bei akuten Problemen wie häufigem und auch nächtlichem Harndrang können vor allem pflanzliche Arzneimittel ohne medikamentöse Belastung des restlichen Körpers zur Heilung und Beschwerdefreiheit beitragen. Auch ein entspannendes Wellnesswochenende kann dem gesamten Körper durch Erholung Gutes tun und Beschwerden vieler Arten lindern.

Prostatitis

Von einer Prostatitis spricht im Zusammenhang mit einer Entzündung der Prostata – auch Vorsteherdrüse genannt. Unter dem Begriff Prostatitis werden verschiedene Arten von Beschwerden und Erkrankungen der Prostata zusammengeführt und wiederum in 4 Klassen unterteilt. Dabei wird neben der Unterscheidung eines akuten oder chronischen Krankheitsbildes auch der Verursacher (bakteriell oder abakteriell) abgegrenzt. Die akute Prostatitis ist eine Infektion der Prostata, die häufig weitere typische Begleiterscheinungen wie Fieber oder Harnverhalt mit sich bringt. Ebenso wie bei der chronischen bakteriellen Prostatitis handelt es sich auch bei der akuten Prostatitis um eine bakterielle Infektion, weshalb zur Behandlung verstärkt Antibiotika eingesetzt werden. Auslöser von bakteriellen Infektionen der Prostata ist in der Regel das im Darm angesiedelte und vielen Infektionen schuldige Bakterium Escherichia Coli.

Behandlung einer Prostatitis

Neben dem Grad der Erkrankung sowie der Frage, ob es sich um eine bakterielle Infektion handelt, muss zur endgültigen Behandlung und Bekämpfung der Symptome auch jeweils im Einzelfall der Zustand des Patienten berücksichtigt werden. Die Diagnose einer Prostatitis erfolgt neben der rektalen Untersuchung häufig durch Sekretsanalysen, beispielsweise des Urins oder des Ejakulats. Ergänzend zu Antibiotika oder Alphablockern werden gelegentlich auch Prostatamassagen oder homöopathische Heilmittel zur Linderung der Beschwerden verschrieben.